ecoDemonstrator-Programm von Boeing mit fabrikneuer Lufthansa 787-9
Gemeinsam mit Rolls-Royce und dem FAA-Clean-Programm beteiligt sich Lufthansa an dem diesjährigen Boeing ecoDemonstrator-Programm. Dafür kommt eine noch nicht ausgelieferte Boeing 787-9 der deutschen Airline zum Einsatz.
Die Tests, die noch in diesem Monat am Boeing-Standort in Glasgow, im US-Bundesstaat Montana, beginnen sollen, werden an einem Boeing 787 Dreamliner durchgeführt, der als Boeings „ecoDemonstrator Explorer“ für das Jahr 2026 dient. Dieses Passagierflugzeug, eine Boeing 787-9, soll zu einem späteren Zeitpunkt an die Lufthansa ausgeliefert werden und ist mit Trent-1000-Triebwerken von Rolls-Royce ausgestattet. Die gemeinsamen Tests von Boeing, Rolls-Royce, der Lufthansa und dem FAA-CLEEN-Programm werden voraussichtlich bis Mitte August dauern.
Lufthansa stellt Dreamliner bis Mitte August zur Verfügung
„Boeing arbeitet unermüdlich daran, die Luft- und Raumfahrtinnovationen von heute und morgen zu verwirklichen“, betont Lane Ballard, Chief Technology Officer bei Boeing. „Der effizientere Lufteinlass und die ‚Intelligent Operations‘-Flugwege, die wir beim diesjährigen ‚ecoDemonstrator Explorer‘ evaluieren, gehören zu den vielen vielversprechenden Konzepten, an denen wir arbeiten. Diese Verbesserungen haben das Potenzial, unsere Flugzeuge für unsere Partner – darunter Kunden wie die Lufthansa und Zulieferer wie Rolls-Royce – noch wertvoller zu machen.“
„Die Lufthansa-Gruppe und Boeing verbindet eine langjährige Partnerschaft in der Luftfahrt. Wir freuen uns, das diesjährige Boeing ecoDemonstrator Explorer-Programm gemeinsam mit Rolls-Royce zu unterstützen“, ergänzt Grazia Vittadini, Chief Technology Officer der Lufthansa-Gruppe.
Mit Hilfe des ecoDemonstrators werden CO2-sparende Technologien in der Praxis getestet
„Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, den Wandel in der Luftfahrt voranzutreiben, indem wir Technologien testen,
die das Potenzial haben, die Treibstoffeffizienz zu verbessern, Lärm zu reduzieren und ihren Wert im realen Betrieb unter Beweis zu stellen. Dieses Programm ist der Höhepunkt einer zehnjährigen Zusammenarbeit mit Boeing, die auf dem
gemeinsamen Ziel basiert, Lärm zu reduzieren, die Effizienz zu verbessern und nachhaltigeres Fliegen zu ermöglichen“,
sagte Alan Newby, Director für Forschung und Technologie bei Rolls-Royce, das technische Unterstützung und Aufsicht beim Betrieb des Triebwerks mit dem Next Generation Inlet leistete.
Newby fährt in seinem Statement fort: „Gemeinsam mit Boeing und Lufthansa bauen wir auf unserer umfangreichen Forschung auf, um Technologien unter realen Bedingungen zu testen und zu sehen, wie sie sich dort bewähren, wo es am meisten darauf ankommt – im Einsatz. Wir freuen uns darauf, Erkenntnisse auszutauschen und zu zeigen, wie eine weltklasse Partnerschaft und Innovation unseren Kunden und der Branche Vorteile bringen können.“
Die getesteten Innovationen sind Teil der Phase III des CLEEN-Programms (Continuous Lower Energy, Emissions and Noise) der Federal Aviation Administration. Im Rahmen dieser Initiative arbeitet CLEEN gemeinsam mit der Industrie daran,
Technologien zu testen und zu entwickeln, die es Herstellern ermöglichen, Flugzeuge und Triebwerke mit Vorteilen wie verbesserter Treibstoffeffizienz und geringerer Lärmbelastung zu entwickeln.
„Diese Tests zeigen, wie die öffentlich-private Partnerschaft des CLEEN-Programms die Entwicklung und Integration fortschrittlicher Technologien in aktuelle und zukünftige Flugzeuge unterstützt“, erläutert Julie Marks, Geschäftsführerin des FAA Amtes für Umwelt und Energie.
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