Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Krisenland Myanmar sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich in der Nähe der zweitgrößten Stadt Mandalay im Zentrum des früheren Birma ereignet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Medienberichten zufolge sollen neben Soldaten auch buddhistische Mönche an Bord gewesen sein, die an einer religiösen Zeremonie teilnehmen wollten. Das Wetter sei sehr schlecht gewesen, hieß es.

Der von der Militärjunta geführte Sender Myawaddy TV berichtete, das Flugzeug sei von der Hauptstadt Naypyidaw unterwegs in die Stadt Pyin Oo Lwin gewesen und kurz vor der Landung abgestürzt. In sozialen Netzwerken waren Fotos mit Wrackteilen zu sehen.

Seit das Militär Anfang Februar geputscht und die Regierung von Aung San Suu Kyi gestürzt hat, gibt es landesweite Proteste gegen die Junta. Die Armee schlägt jeden Widerstand mit brutaler Härte nieder. Nach Schätzungen der Gefangenenhilfsorganisation AAPP wurden bislang mindestens 858 Menschen getötet. Fast 6000 wurden festgenommen.

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