Darwin/Berlin (dpa) – Die Luftwaffe hat ihre mehrwöchigen Übungen in Australien beendet. Das gemeinsame Training mit anderen Nationen dort sei ein «Signal an unsere Wertepartner in der Region», sagte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, zum Abschluss der Übung in Darwin. Auch wegen der hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit sei das Manöver eine Herausforderung […]

Die Luftwaffe hat ihre mehrwöchigen Übungen in Australien beendet. Das gemeinsame Training mit anderen Nationen dort sei ein «Signal an unsere Wertepartner in der Region», sagte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, zum Abschluss der Übung in Darwin. Auch wegen der hohen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit sei das Manöver eine Herausforderung gewesen.

Die Bundeswehr hatte sechs Eurofighter nach Australien verlegt, zudem Transportflugzeuge und Spezialmaschinen zur Luftbetankung. «Das Übungsgebiet hat die Größe von Deutschland. Und hier gehen nicht einhundert Luftstraßen mit zivilen Airlinern durch», sagte Gerhartz.

Die Übung fand im Schatten eines von anderen Staaten als zunehmend dominant empfundenen Auftreten Chinas in der Region statt – aber ohne unmittelbaren Zusammenhang. «Das folgt den indopazifischen Leitlinien, die die Bundesregierung 2020 herausgegeben hat, dass man diese Region einfach mehr in den Fokus nehmen muss, aufgrund der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für uns», sagte der General.

Es war die erste Verlegeübung dieser Art für die Luftwaffe. Auf dem Rückweg nach Deutschland sind noch Besuche bei regionalen Partnern geplant. Gerhartz: «Jetzt wird gepackt und am Montag geht die Rückverlegung los über Singapur mit der Besonderheit: Wir teilen die Flotte. Drei Eurofighter gehen nach Japan, ein A400M geht nach Südkorea.»

dpa cn yydd n1 jbz