Ein Flugzeug mit 32 Briten und anderen Europäern, die wegen des Coronavirus auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» ausharren mussten, ist am Samstag in Südengland gelandet. Sie waren nach ersten Tests zwar nicht mit dem neuen Erreger infiziert. Dennoch wurden die Passagiere nach ihrer Ankunft auf dem Militärflughafen Boscombe Down in Wiltshire vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Dort müssen sie 14 Tage in Quarantäne bleiben.

Die Betroffenen durften zwei Wochen lang nicht von Bord des Schiffes, das vor der Küste Japans lag. Hunderte Menschen aus verschiedenen Ländern hatten sich dort mit dem Virus Sars-CoV-2 angesteckt.

Unterdessen wurden neue Notfallpläne der britischen Regierung bekannt: Bei einem größeren Ausbruch im Land sollen Betroffene in ihrem Zuhause durch Fachpersonal auf den Erreger getestet werden. Auf diese Weise wolle man verhindern, dass Infizierte das Virus in Arztpraxen und in Wartezimmern von Notfallaufnahmen verbreiten.

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