Frankfurt/Main (dpa) – Nach den jüngsten Drohnenvorfällen am Frankfurter Flughafen in der vergangenen Woche wollen die Sicherheitsbehörden schneller auf entsprechende Zwischenfälle reagieren. Die Bundespolizei habe die polizeilichen und unternehmerischen Maßnahmen mit Landespolizei und Flughafenbetreiber nachbereitet und zusätzliche Maßnahmen mit schnelleren Reaktionszeiten abgestimmt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Weitere Einzelheiten könnten aus polizeitaktischen Gründen nicht genannt […]

Frankfurt/Main (dpa) – Nach den jüngsten Drohnenvorfällen am Frankfurter Flughafen in der vergangenen Woche wollen die Sicherheitsbehörden schneller auf entsprechende Zwischenfälle reagieren. Die Bundespolizei habe die polizeilichen und unternehmerischen Maßnahmen mit Landespolizei und Flughafenbetreiber nachbereitet und zusätzliche Maßnahmen mit schnelleren Reaktionszeiten abgestimmt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Weitere Einzelheiten könnten aus polizeitaktischen Gründen nicht genannt werden.

In der vergangenen Woche war der Flugverkehr gleich zweimal nach Drohnensichtungen beeinträchtigt gewesen. Mehrere Maschinen mussten umgeleitet werden oder Warteschleifen fliegen, am vergangenen Donnerstag musste der Flugbetrieb am größten deutschen Verkehrsflughafen sogar fast eine Stunde eingestellt werden.

Drohnenvorfälle seien «auch aus unserer Sicht ein schwerwiegender Eingriff», sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport.

Der Einsatz von Drohnen im Flughafenbereich ist streng verboten. Ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gilt zudem als Verbrechen, das mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden kann. Auch erhebliche Schadenersatzforderungen sind möglich, wenn der Drohnenpilot ermittelt werden kann.