Iberia: A350 bei Wassersalut beschädigt
Ein Airbus A350-900 von Iberia kollidierte beim Wassersalut am Flughafen Guayaquil mit einem Feuerwehrfahrzeug. Flug IB132 nach Madrid musste gestrichen werden.
Was als feierliche Geste gedacht war, endete mit einem Sachschaden: Ein Airbus A350-900 der spanischen Fluggesellschaft Iberia hat beim Durchfahren eines Wasserbogens am Flughafen Guayaquil in Ecuador ein Feuerwehrfahrzeug touchiert. Die Maschine mit der Kennung EC-NXD war als Flug IB132 auf dem Weg nach Madrid, als es zu dem Vorfall kam.
Winglet trifft Spritzdüse
Die Flughafenfeuerwehr hatte vor der Startbahn zwei Fahrzeuge für den traditionellen Wasserbogen positioniert. Beim Passieren berührte das linke Winglet der A350 die Spritzdüse eines der Fahrzeuge. Die Beschädigung hatte unmittelbare Konsequenzen: Der Flug nach Madrid wurde gestrichen, die Maschine blieb vorerst am Boden in Ecuador.
Sicherheitsprotokoll stoppt Iberia A350 nach Kollision
Wassersalute gehören zur festen Zeremonie der Luftfahrt – sie gelten als Ehrenbezeigung für Erstflüge, Jubiläen oder den letzten Dienst einer Maschine. Dass dabei Schäden entstehen, ist äußerst ungewöhnlich. In diesem Fall dürfte der genaue Abstand zwischen Flugzeugflügel und Feuerwehrfahrzeug unterschätzt worden sein. Das Winglet eines A350-900 ragt weit nach oben und außen – eine Geometrie, die bei der Positionierung der Fahrzeuge offenbar nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Maschine bleibt in Ecuador
Nach dem Vorfall wurde die EC-NXD einer technischen Inspektion unterzogen. Bis zur Freigabe durch die zuständigen Techniker bleibt die Maschine am Boden in Guayaquil. Wann Iberia den Betrieb mit der betroffenen Maschine wieder aufnehmen kann, war zunächst nicht bekannt. Für die betroffenen Passagiere bedeutete der Vorfall erhebliche Unannehmlichkeiten.