Die neue Tagesverbindung bringt Business und Economy Class nach Israel, mit Anschluss in die USA.

Condor hat sein Streckennetz erweitert: Seit vergangenem Samstag verbindet die Fluggesellschaft Frankfurt täglich mit Tel Aviv. Der Erstflug landete pünktlich am Ben-Gurion-Flughafen, seither läuft der reguläre Betrieb auf der neuen Route.

Tel Aviv-Flug: Zwei Klassen an Bord

Eingesetzt wird ein Airbus A320, der Passagieren die Wahl zwischen Economy und Business Class lässt. Der Hinflug startet nachmittags in Frankfurt, die Rückkehr aus Tel Aviv erfolgt am nächsten Morgen, ein Rhythmus, der sich vor allem für Geschäftsreisende und Kurzurlauber eignet.

Frankfurt als Drehscheibe für Condors Tel Aviv-Flug

Die Wahl Frankfurts als Ausgangspunkt ist kein Zufall: Über den größten deutschen Flughafen lassen sich Reisende aus zahlreichen deutschen und europäischen Städten anbinden, bevor sie weiter nach Israel fliegen. Umgekehrt profitieren Fluggäste aus Tel Aviv von Anschlussverbindungen über Frankfurt in Richtung Nordamerika und Karibik. Regionen, in denen Condor traditionell stark vertreten ist.

Condor-Chef Peter Gerber betonte anlässlich des Streckenstarts die strategische Bedeutung Israels für das Unternehmen und verwies auf die Anschlussmöglichkeiten in die USA sowie auf die Business-Class-Produkte der Airline auf den Langstrecken.

Neue Konkurrenz auf einer umkämpften Strecke

Mit dem Schritt reagiert Condor auf eine wachsende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen Deutschland und Israel. Die Strecke Frankfurt–Tel Aviv gehört zu den am dichtesten bedienten im deutsch-israelischen Flugverkehr und wird bereits von mehreren Airlines angeboten. Für Condor ist der Einstieg ein weiterer Baustein in der Strategie, das Streckennetz über klassische Urlaubsziele hinaus auszubauen und stärker auf Geschäftsreisende sowie internationale Umsteigeverbindungen zu setzen.