Der Bundespräsident, die Kanzlerin und ihre Minister brechen ab Mittwoch vom neuen Hauptstadtflughafen BER zu Dienstreisen auf.

Die Luftwaffe der Bundeswehr nimmt das provisorische Regierungsterminal in Betrieb, an dem dann auch die Gäste der Bundesregierung aus dem Ausland empfangen werden. Zwei Jahrzehnte lang waren sie in Tegel gelandet. Von dort werden ab sofort nur noch die Hubschrauber der Bundeswehr-Flugbereitschaft fliegen.

Der Heimat-Flughafen der Flugzeuge bleibt zunächst noch Köln/Bonn. Sie kommen also nur zu konkreten Einsätzen nach Berlin, um die Politiker abzuholen oder sie in die Hauptstadt zurückzubringen. Perspektivisch sollen die weißen Maschinen mit den schwarz-rot-goldenen Streifen aber ganz zum BER umziehen.

Eine «Generalprobe» für das neue Terminal war Anfang Oktober reibungslos verlaufen. Die Inbetriebnahme findet nun zehn Tage vor der Eröffnung des gesamten Flughafens BER am 31. Oktober 2020 statt.

dpa