Auch die britische Fluggesellschaft Easyjet lässt nun von Dienstag an (24. März) den Großteil ihrer Flotte am Boden.

Das sei die Folge der Grenzschließungen, Reisebeschränkungen und geänderten Reisehinweise wegen der Coronavirus-Ausbreitung, teilte das Unternehmen am Freitag in Berlin mit. Wie auch in den vergangenen Tagen werde Easyjet weiterhin Flüge ausführen, um Kunden zurück in die Heimat zu bringen. Der Großteil dieses Rückführungsprogramms dürfte bis Montag abgeschlossen sein, hieß es. Easyjet empfahl Passagieren, die sich im Ausland befinden, sich vor Montag auf diese Rückführungsflüge umzubuchen.

Auf einigen Strecken werde ein Minimalprogramm für wichtige Verbindungen aufrechterhalten, kündigte Easyjet an. Dies betreffe vor allem Flüge nach, von und innerhalb Großbritanniens. Damit bleibe maximal 10 Prozent der sonst üblichen Kapazität übrig.

Der Flugplan werde weiterhin wöchentlich überprüft, um sicherzustellen, dass er der jeweiligen Nachfrage entspreche. Das Unternehmen verzichte auf alle Umbuchungsgebühren für Kunden, die ihren Flug auf ein späteres Datum verschieben möchten. Passagiere annullierter Flüge würden kontaktiert und über ihre Optionen informiert.

dpa