Frenzel als Fahnenträger bestätigt - Präsentation nach Flug-Wirrwarr

Der deutsche Fahnenträger Eric Frenzel kommt mit reichlich Verspätung bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang an. Wegen technischer Probleme ging es erst fünf Stunden später als geplant auf die Reise.

Pyeongchang (dpa) - Nach einem Flug-Wirrwarr auf der Anreise zu den Olympischen Winterspielen wird Eric Frenzel erst mit reichlich Verspätung als deutscher Fahnenträger präsentiert. Der 29 Jahre alte Kombinierer soll am Donnerstagabend (20.00 Uhr Ortszeit/12.00 Uhr MEZ) im Deutschen Haus von Pyeongchang vorgestellt werden, teilte der Deutsche Olympische Sportbund mit. Damit bestätigte die Mannschaftsleitung zugleich, dass der Olympiasieger von 2014 das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier am Freitag anführen wird.

Frenzel folgt als Fahnenträger bei Winterspielen auf den früheren Alpin-Star Maria Höfl-Riesch. Der Athlet des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal ist nach Georg Thoma vor 54 Jahren der erste Kombinierer, der eine gesamtdeutsche Mannschaft anführt. 1980 trug Kombinierer Urban Hettich die bundesdeutsche Fahne. Zur Wahl bei Sportfans und deutschen Athleten standen auch Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg, Rodlerin Natalie Geisenberger und Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff.

Frenzels Abflug aus München nach Seoul mit dem Flug LH 718 hatte sich am Mittwochabend wegen technischer Probleme um mehr als fünf Stunden verzögert. An Bord der verspäteten Maschine waren neben der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auch Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, und der amerikanische Skistar Lindsey Vonn. Sie mussten nach dem Boarden das ursprüngliche Flugzeug wieder verlassen und gingen dann mit einer neuen Maschine auf die Reise.

«Nach mehr als sechs Stunden am Gate abhängen geht es los!! Bis in weiteren zehn Stunden Korea», twitterte Vonn am Abend. Der Flieger hatte um 16.10 Uhr starten sollen, dann ging es aber erst gegen 21.30 in der bayerischen Landeshauptstadt los. Zuvor hatten die «Bild»-Zeitung und ein ARD-Reporter via Twitter aus dem Flugzeug berichtet.

Das Lufthansa-Flugzeug konnte wegen eines technisches Defekts seine Reise nicht antreten, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. «Lufthansa hat sich dazu entschlossen das Fluggerät in München auszutauschen», sagte er.

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