Vorsicht in Costa Rica vor bewaffneten Raubüberfällen

San José/Berlin (dpa/tmn) - In Costa Rica müssen Urlauber auf dem Weg zum Nationalpark Tortuguero besonders vorsichtig sein. Auf der Strecke zum Flusshafen Embarcadero La Pavona mit Ziel Tortuguero seien zuletzt bevorzugt touristische Reisebusse überfallen worden, berichtet das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land in Mittelamerika. Der entsprechende Hinweis wurde jetzt ergänzt.

Das AA rät Reisenden, kleine Taschen mit etwas Geld und verzichtbarer Kleidung als «Beutegut» bereitzuhalten. Reisepässe sollten ausnahmsweise im Hauptgepäck des Busses aufgegeben werden. Dieses bleibe bei den Überfällen in der Regel verschont.

Generell weist das AA schon länger auf eine hohe Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica hin. Schusswechsel von Drogenhändlern würden auch tagsüber in der Öffentlichkeit ohne Rücksicht auf Unbeteiligte ausgetragen. Besondere Vorsicht sollten Reisende in der Hauptstadt San José walten lassen. Auch in Touristenzentren sowohl am Pazifik als auch an der Karibikküste gebe es immer wieder Gewalt.

Costa Rica ist ein beliebtes Reiseziel für Natururlaub in Mittelamerika und bemüht sich um nachhaltigen Tourismus. Lufthansa fliegt vom 29. März 2018 an nonstop von Frankfurt nach San José.

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