An den Berlin-Brandenburger Flughäfen ist die Zahl der Passagiere 2020 stark eingebrochen.

Die Betreiber zählten bis Jahresende 9,1 Millionen Fluggäste in Tegel und Schönefeld, wie sie der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Verglichen mit 2019 entsprach das einem Rückgang um etwa drei Viertel.

Hatte es im Februar noch bis zu 99 000 Passagiere an einem Tag gegeben, sank die Zahl in der Corona-Krise zeitweise auf wenige hundert täglich.

«Das Jahr 2020 war ein Jahr der Extreme, es war ein Erfolgs- und ein Horrorjahr zugleich», sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Zu den Erfolgen zählt er die reibungslose Eröffnung des neuen Flughafens BER in Schönefeld Ende Oktober. Tegel ging im November vom Netz.

«Wir werden mindestens noch ein weiteres Jahr mit erheblichen Einbußen bei geringen Passagierzahlen verkraften müssen», sagte der Flughafenchef. Zehn bis elf Millionen Passagiere werden erwartet.

dpa