Addis Abeba/Kampala (dpa) – Nach der Bruchlandung von drei ugandischen Kampfhubschraubern in Kenia werden 14 Soldaten vermisst. Die Soldaten sollten Truppen der Afrikanischen Union (Amisom) unterstützen, die in Somalia gemeinsam mit der Übergangsregierung die radikalislamische Miliz Al-Schabaab bekämpfen. Sieben Insassen seien gerettet worden, einer sei schwer am Rücken verletzt, sagte der ugandische Militärsprecher Felix Kulayigye […]

Addis Abeba/Kampala (dpa) – Nach der Bruchlandung von drei ugandischen Kampfhubschraubern in Kenia werden 14 Soldaten vermisst. Die Soldaten sollten Truppen der Afrikanischen Union (Amisom) unterstützen, die in Somalia gemeinsam mit der Übergangsregierung die radikalislamische Miliz Al-Schabaab bekämpfen.

Sieben Insassen seien gerettet worden, einer sei schwer am Rücken verletzt, sagte der ugandische Militärsprecher Felix Kulayigye am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Hubschrauber waren am Sonntag auf dem Weg nach Somalia in der Nähe des Mount Kenya plötzlich vom Radar verschwunden.

Vermutlich habe schlechtes Wetter die Piloten gezwungen, eine Notlandung zu versuchen, hieß es weiter. «Zwei der Helikopter wurden mittlerweile gefunden, einer wird noch vermisst. Wir suchen weiter nach den 14 vermissten Soldaten», erklärte Kulayigye.

Uganda hat etwa 6500 Mann in Somalia im Einsatz. Tausende weitere Soldaten stammen aus Kenia und Burundi.