Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will nun doch keine Dividende an seine Aktionäre auszahlen. Der MDax-Konzern kassierte am Mittwoch seine anderslautende Entscheidung vom 13. März, als noch 2 Euro pro Anteil geplant waren. Vorstandschef Stefan Schulte begründete die Kehrtwende mit der dramatischen Entwicklung der Corona-Krise. «Noch vor wenigen Wochen lagen die Verkehrsrückgänge in Frankfurt bei 50 Prozent, was aus damaliger Sicht schon sehr hoch war. Mittlerweile sind wir bei bis zu 95 Prozent angelangt. Im Monat April werden wir insgesamt etwa so viele Passagiere in Frankfurt haben wie sonst an einem einzigen Spitzentag im Sommer.» Man begegne der Krise mit einem großangelegten Sparprogramm und Kurzarbeit.

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