Der Import eines teuren Luxuswagens hat die Justizbehörden in Sambia auf den Plan gerufen, nachdem die Einfuhr zuvor in den sozialen Medien heftig diskutiert worden war. Das Fahrzeug sei vorübergehend beschlagnahmt worden, sagte Theresa Katongo, die Sprecherin der zuständigen Behörde. Da jedoch alle Papiere für die Einfuhrbestimmungen bei der Überprüfung in Ordnung gewesen seien, sei er am Donnerstag wieder freigegeben worden.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen seltenen Bugatti Veyron, der neu je nach Ausstattung auf einen Anschaffungspreis von rund zwei Millionen Euro kommt. Er traf am Montag auf dem Flughafen der Hauptstadt Lusaka ein und soll einem ungenannten Geschäftsmann gehören. Je nach Version erreicht der Sportwagen eine Geschwindigkeit von bis zu 410 Stundenkilometer. In dem Land im südlichen Afrika, in dem nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mehr als 65 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem Euro pro Tag leben, gibt es nur relativ wenige befestigte Straßen.

dpa khm rek xxes n1 chh mda