Paris (dpa) – Schnell, laut und teuer: Die Concorde war das einzige Überschallflugzeug der zivilen Luftfahrt im Dauereinsatz. Das russische Pendant Tu-144 wurde nach wenigen Monaten eingemottet. Eine Reise mit der von British Airways und Air France eingesetzten Maschine konnten sich aber nur wenige leisten. Ein Trip von London nach New York kostete mehr als […]

Paris (dpa) – Schnell, laut und teuer: Die Concorde war das einzige Überschallflugzeug der zivilen Luftfahrt im Dauereinsatz. Das russische Pendant Tu-144 wurde nach wenigen Monaten eingemottet. Eine Reise mit der von British Airways und Air France eingesetzten Maschine konnten sich aber nur wenige leisten. Ein Trip von London nach New York kostete mehr als 10 000 Euro.

Etwa 100 Passagiere fanden in dem silbernen Flieger Platz, der mit mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit (2200 Stundenkilometer) in dreieinhalb Stunden über den Atlantik düste. Die Geschwindigkeit hatte ihren Preis: Die 25 Meter breite und 62 Meter lange Maschine verbrannte 25 600 Liter Treibstoff in der Stunde.

Königin Elizabeth II., Paul McCartney und Claudia Schiffer nutzten den Überschallflieger. Nach Schätzungen waren etwa 80 Prozent der Passagiere Geschäftsleute, nur 10 Prozent Prominente und 10 Prozent Fluggäste, die sich einmal so einen Flug leisten wollten. Nach dem Concorde-Absturz im Jahr 2000 sanken die Passagierzahlen rapide – drei Jahre später stellten die Fluggesellschaften den Betrieb ein.