United Continental muss hohe Personalkosten verdauen
Chicago (dpa) – Eine teure Tarifeinigung mit ihren Piloten hat die weltgrößte Fluggesellschaft United Continental fast in die roten Zahlen gedrückt. Der Gewinn im dritten Quartal brach auf gerade noch 6 Millionen US-Dollar (5 Mio Euro) ein – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 653 Millionen Dollar. «Es war ein herausforderndes Quartal für […]
Chicago (dpa) – Eine teure Tarifeinigung mit ihren Piloten hat die weltgrößte Fluggesellschaft United Continental fast in die roten Zahlen gedrückt. Der Gewinn im dritten Quartal brach auf gerade noch 6 Millionen US-Dollar (5 Mio Euro) ein – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 653 Millionen Dollar. «Es war ein herausforderndes Quartal für unser Team», sagte Finanzchef John Rainey am Donnerstag am Firmensitz in Chicago.
Der Grund für den Absturz waren Einmalzahlungen an die Besatzungen der einst eigenständigen Fluglinien United und Continental, die nun einheitlich entlohnt werden. Die Vereinbarung schlug mit fast einer halben Milliarde Dollar zu Buche. Doch selbst ohne Sonderbelastung lief es schlechter: Die Fluggesellschaft musste mit geringeren Ticketerlösen auskommen.
Der Umsatz sank um insgesamt fast drei Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar, weil die Airline auch ihr Flugangebot gekappt hatte. Gleichzeitig stiegen die operativen Kosten um fünf Prozent. Die Ausgaben für Kerosin hielten sich dabei noch im Rahmen: Sie stiegen um ein Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar und machten damit gut ein Drittel der Betriebskosten aus.