Ein Airbus A321neo entgeht in Los Angeles nur knapp einer Kollision mit Einsatzfahrzeugen. Die FAA hat zum Vorfall bereits Ermittlungen aufgenommen.

Am Flughafen von Los Angeles ist es zu einem sicherheitsrelevanten Zwischenfall gekommen, der erneut Fragen zur Koordination am Boden aufwirft. Ein Airbus A321neo von Frontier Airlines konnte nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung eine Kollision verhindern.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen im Bereich einer Kreuzung zweier Taxiways. Nach Angaben aus dem Funkverkehr berichtete die Cockpitbesatzung von einer äußerst kritischen Situation. Zwei Fahrzeuge hätten den Jet geschnitten, sodass keine andere Option blieb, als das Flugzeug stark abzubremsen. Die Piloten überprüften im Anschluss umgehend den Zustand der Kabine, um mögliche Verletzungen unter den Passagieren auszuschließen.

Flughafen-Sicherheitsvorfall unter Beobachtung der Behörden

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat unmittelbar Ermittlungen zu dem Vorfall in Los Angeles aufgenommen. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, wie es zu der gefährlichen Annäherung zwischen Flugzeug und Bodenfahrzeugen kommen konnte. Erst kürzlich kam es zu einem schweren Unfall am Flughafen LaGuardia in New York, bei dem zwei Piloten tödlich verunglückten.

Gerade auf großen internationalen Flughäfen wie Los Angeles herrscht dichter Verkehr – nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden. Flugzeuge, Servicefahrzeuge und Einsatzkräfte bewegen sich gleichzeitig auf komplexen Rollwegenetzen. Eine präzise Abstimmung zwischen Tower, Bodenleitstellen und Fahrzeugführern ist daher essenziell.