Nach dem folgenschweren Absturz eines Militärflugzeugs während eines Schauflugs ziehen sich die Aufräumarbeiten hin. Experten befürchten, dass noch mehr Tote unter den Trümmern liegen könnten. Und vom Wrack geht weiterhin eine Gefahr für die Einsatzkräfte aus. Shoreham-by-Sea (dpa) – Das ausgebrannte Wrack des in Südengland abgestürzten historischen Kampfjets soll am Montag mit einem Kran angehoben […]

Nach dem folgenschweren Absturz eines Militärflugzeugs während eines Schauflugs ziehen sich die Aufräumarbeiten hin. Experten befürchten, dass noch mehr Tote unter den Trümmern liegen könnten. Und vom Wrack geht weiterhin eine Gefahr für die Einsatzkräfte aus.

Shoreham-by-Sea (dpa) – Das ausgebrannte Wrack des in Südengland abgestürzten historischen Kampfjets soll am Montag mit einem Kran angehoben werden. Experten verschiedener Polizeieinheiten und der Feuerwehr arbeiten zusammen an der Bergung auf einer Straße nahe Brighton. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist nicht ausgeschlossen, dass dabei weitere Todesopfer entdeckt werden. Am Sonntagabend ging die Polizei von elf Toten aus, machte aber noch keine endgültigen Angaben.

Das Militärflugzeug vom Typ Hawker Hunter war am Samstag während einer Flugshow abgestürzt und auf eine vielbefahrene Straße gekracht, wo es Autos unter sich begrub. Die schwer beschädigte Straße und das umliegende Gelände bleiben vorerst als Gefahrenzone gesperrt, da sich nach Angaben der Polizei noch Treibstoff im Flugzeugwrack befindet.

Der Pilot, der aus den brennenden Trümmern gerettet worden war, liegt im Krankenhaus, sein Zustand ist einem Polizeisprecher zufolge weiterhin kritisch. Nach Informationen der Nachrichtenagentur PA ist er ein 51 Jahre alter, erfahrener Kunstflieger, der regelmäßig an Flugschauen teilnimmt. Er hat war bei der britischen Luftwaffe und hat mehr als 12 000 Flugstunden Erfahrung.