Sonderflug für Germanwings-Opfer startet früher nach Spanien
Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa setzt die Überführung der Germanwings-Todesopfer wie angekündigt am kommenden Montag (15. Juni) fort. Auf Wunsch der Angehörigen sei der Sonderflug vorverlegt worden und lande nun schon um 17 Uhr in Barcelona, teilte die Lufthansa am Freitag in Frankfurt mit. Die Sondermaschine werde statt um 19.45 Uhr bereits um 15.45 Uhr […]
Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa setzt die Überführung der Germanwings-Todesopfer wie angekündigt am kommenden Montag (15. Juni) fort. Auf Wunsch der Angehörigen sei der Sonderflug vorverlegt worden und lande nun schon um 17 Uhr in Barcelona, teilte die Lufthansa am Freitag in Frankfurt mit. Die Sondermaschine werde statt um 19.45 Uhr bereits um 15.45 Uhr in Marseille starten.
An Bord werden nach den Angaben voraussichtlich 30 Särge mit überwiegend spanischen Opfern des Fluges 4U9525 sein. Sie werden den Angehörigen nun Montagabend sowie am Dienstag (16. Juni) übergeben. Lufthansa werde die weiteren Opfer nach und nach in ihre Heimatländer bringen. Die Rückführung soll zum Monatsende abgeschlossen sein.
Am Dienstagabend war eine erste Maschine mit den sterblichen Überresten von 44 deutschen Opfern in Düsseldorf gelandet. Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine – nach Erkenntnissen der Ermittler vom Copiloten herbeigeführt – waren am 24. März alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten Opfer stammten aus Deutschland (72) und Spanien (51).
Die französische Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag in Paris mitgeteilt, dass der Copilot Andreas Lubitz fluguntauglich war. Der 27-Jährige sei instabil und psychisch krank gewesen.