Köln (dpa) – In der Trauer um die Opfer der Germanwings-Katastrophe rücken die Menschen nach Worten der evangelischen Präses Annette Kurschus zusammen. «Unbegreifliches ist geschehen. Eltern und Kinder, Männer und Frauen, Freundinnen und Freunde, Kollegen und Kolleginnen wurden aus dem Leben gerissen», sagte Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, zu Beginn des ökumenischen Trauergottesdienstes am Freitag […]

Köln (dpa) – In der Trauer um die Opfer der Germanwings-Katastrophe rücken die Menschen nach Worten der evangelischen Präses Annette Kurschus zusammen. «Unbegreifliches ist geschehen. Eltern und Kinder, Männer und Frauen, Freundinnen und Freunde, Kollegen und Kolleginnen wurden aus dem Leben gerissen», sagte Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, zu Beginn des ökumenischen Trauergottesdienstes am Freitag im Kölner Dom. «Familien, Häuser und Nachbarschaften, Schulen, Dörfer und Städte, ein ganzes Land, ja mehr als nur ein Land, rücken zusammen im Aushalten-Müssen und im Begreifen-Wollen.»

Man teile «Kräfte und Ohnmacht», betonte Kurschus in ihrer Predigt vor 1400 Gästen, darunter rund 500 Angehörigen. Dennoch könnten kein Luftfahrtexperte oder Psychologe, keine Bischöfin und kein Kardinal eine Brücke schlagen «über den Abgrund, der aufgerissen ist». Beim Absturz des Airbus in den französischen Alpen waren auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf am 24. März 150 Menschen ums Leben gekommen.