Lufthansa-Chef Spohr sprach mit Angehörigen der Absturzopfer
Düsseldorf (dpa) – Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat in Düsseldorf mit Angehörigen der Todesopfer des Germanwings-Absturzes gesprochen und sich danach bestürzt gezeigt. «Das war mit Abstand das Schlimmste der letzten 20 Jahre – seit ich in dieser Branche bin», sagte Spohr am Mittwoch nach dem Treffen mit den Angehörigen am Düsseldorfer Airport. Man werde ihnen jede […]
Düsseldorf (dpa) – Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat in Düsseldorf mit Angehörigen der Todesopfer des Germanwings-Absturzes gesprochen und sich danach bestürzt gezeigt. «Das war mit Abstand das Schlimmste der letzten 20 Jahre – seit ich in dieser Branche bin», sagte Spohr am Mittwoch nach dem Treffen mit den Angehörigen am Düsseldorfer Airport. Man werde ihnen jede erdenkliche Hilfe gewähren – sei sie psychologischer oder finanzieller Art. Am Donnerstag würden für die Angehörigen und ihre Betreuer Sonderflüge nach Marseille starten.
Für Germanwings-Crews, die nach dem Absturz nicht hätten fliegen wollen, habe er «volles Verständnis», versicherte Spohr. Sie seien zum Teil mit den Opfern befreundet gewesen.
Die «besten Experten der Welt» seien nun mit den Untersuchungen zur Absturzursache befasst. Er rechne mit einer raschen Aufklärung. Spohr betonte erneut, dass sich der Airbus A320 der Tochter-Airline Germanwings technisch in einwandfreiem Zustand befunden habe.