Ein massiver Schneesturm legt den Flugverkehr unter anderem in New York, Boston und Washington lahm. Tausende Flüge wurden gestrichen, Airlines reagieren mit Annullierungen.

Ein heftiger Wintereinbruch hat denFlugverkehr an der US-amerikanischen Ostküste nahezu zum Erliegen gebracht. Besonders betroffen sind die Metropolregionen Boston, New York und Washington. Allein am Sonntag wurden mehr als 3.300 Flüge gestrichen, über 5.700 Verbindungen verspäteten sich. Auch für die Folgetage zeichnet sich keine Entspannung ab: Tausende weitere Annullierungen wurden bereits gemeldet.

Schneesturm in den USA trifft große Drehkreuze

Im Zentrum der Störungen stehen die großen Airports der Region, darunter John F. Kennedy International Airport, Newark Liberty International Airport, LaGuardia Airport und Logan International Airport. Auch Washington und Baltimore kämpfen mit massiven Einschränkungen.

Meteorologen rechnen mit bis zu 60 Zentimetern Neuschnee und Windböen von rund 110 Kilometern pro Stunde. Diese Kombination erschwert Starts und Landungen erheblich und zwingt Flughäfen immer wieder zur temporären Schließung von Runways.

Airlines reagieren auf Schneesturm

US-Fluggesellschaften wie Delta Air Lines, American Airlines und Southwest Airlines haben Hunderte Flüge aus dem Programm genommen. Besonders stark betroffen ist auch JetBlue mit wichtigen Basen im Nordosten.

Die Lufthansa Group strich sämtliche Montagverbindungen nach New York und Boston. Betroffen sind neben Lufthansa auch Swiss International Air Lines, Austrian Airlines, ITA Airways und Brussels Airlines. Auch am Flughafen Frankfurt fielen Transatlantikflüge anderer Carrier aus.

Die Lage bleibt angespannt. Erst mit dem Abzug des Sturms dürfte sich der Flugplan schrittweise normalisieren. Bis dahin müssen sich Reisende auf erhebliche Verzögerungen einstellen.