Der Airport Nürnberg baut auf moderne CT-Scanner an der Sicherheitskontrolle. Reisende profitieren von kürzeren Wartezeiten und vereinfachten Regeln für Flüssigkeiten und Elektronik im Handgepäck.

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg hat seine Sicherheitskontrollen umfassend modernisiert und setzt künftig auf neue CT-Scanner. Für Passagiere bedeutet das vor allem mehr Komfort und schnellere Abläufe vor dem Abflug. Die modernisierte Kontrollstelle wurde nun offiziell in Betrieb genommen. Vertreter aus Politik und Flughafenmanagement nahmen an der Eröffnung teil, darunter Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sowie Flughafen-COO Jan C. Bruns.

CT-Scanner: Weniger Stress beim Handgepäck

Die neue Kontrolltechnik verändert die Abläufe für Reisende deutlich. Elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops müssen künftig nicht mehr separat aus dem Handgepäck genommen werden. Auch Flüssigkeiten können in der Tasche verbleiben. Damit entfällt ein Schritt, der bislang regelmäßig zu Verzögerungen an den Kontrollstellen geführt hat.

Darüber hinaus lockert der Flughafen die bisherigen Beschränkungen für Flüssigkeiten erheblich. Die bekannte 100-Milliliter-Regel entfällt in Nürnberg bei Nutzung der neuen CT-Scanner. Flüssigkeiten dürfen künftig in Behältern mit bis zu zwei Litern Fassungsvermögen transportiert werden – vorausgesetzt, die Behälter sind auslaufsicher. Transparente Plastikbeutel sind ebenfalls nicht mehr erforderlich.

Nicht erlaubt bleiben allerdings offene oder nicht dicht verschlossene Getränke, etwa Coffee-to-go-Becher. Diese können weiterhin nicht kontrolliert werden und müssen vor der Sicherheitskontrolle entsorgt werden.