Berlin (dpa) – Knapp drei Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung sind 200 000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause. «Das war nicht immer einfach und hat stellenweise etwas geruckelt, wie man es in dieser schwierigen Zeit auch erwarten kann», sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Doch […]

Knapp drei Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung sind 200 000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause. «Das war nicht immer einfach und hat stellenweise etwas geruckelt, wie man es in dieser schwierigen Zeit auch erwarten kann», sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Doch auf diese Leistung können alle Beteiligten stolz sein.»

Die 200 000 Touristen sind nach Angaben des Ministers innerhalb von 20 Tagen nach Deutschland zurücktransportiert worden. «Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Botschaften und im Auswärtigen Amt genauso wie den Reiseveranstaltern und unseren Partnern in der ganzen Welt», sagte er. Den Touristen, die teils tage- oder wochenlang auf ihre Rückreise warten mussten, dankte Maas für ihre Geduld.

40 000 Reisende aus Deutschland sind immer noch im Ausland und warten auf ihre Rückreise. Maas versprach ihnen, dass die Bundesregierung sich auch um sie kümmern werde. «Wir bleiben am Ball! Wir werden uns weiter um Lösungen bemühen für die Reisenden, die noch nicht zurückkehren konnten», sagte der SPD-Politiker.

Er hatte die Rückholaktion Mitte März gestartet, um zusammen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften Reisende aus Deutschland aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Das Auswärtige Amt hat dafür auch selbst Flugzeuge gechartert.

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