Frankfurt/Main (dpa) – Der Lufthansa-Konzern plant in der Coronakrise massive Kurzarbeit ihrer Beschäftigten, will allerdings möglichst wenig Zuschuss oberhalb der Sozialleistung leisten. Je weniger Zuschuss gezahlt werde, desto mehr Beschäftigte könnten an Bord bleiben, erklärte Vorstandschef Carsten Spohr am Donnerstag in Frankfurt. Es sei Ziel des Unternehmens, möglichst alle 140 000 Beschäftigten auch nach der […]

Der Lufthansa-Konzern plant in der Coronakrise massive Kurzarbeit ihrer Beschäftigten, will allerdings möglichst wenig Zuschuss oberhalb der Sozialleistung leisten. Je weniger Zuschuss gezahlt werde, desto mehr Beschäftigte könnten an Bord bleiben, erklärte Vorstandschef Carsten Spohr am Donnerstag in Frankfurt. Es sei Ziel des Unternehmens, möglichst alle 140 000 Beschäftigten auch nach der Krise weiterzubeschäftigen.

In Deutschland sei bereits Kurzarbeit für 31 000 Mitarbeiter der Lufthansa AG beantragt, sagte Spohr. Möglich sei Kurzarbeit für den vollen Arbeitsumfang über ein volles Jahr. Es liefen noch Gespräche mit den Gewerkschaften. Vorbereitet würden Anträge für die Bodenkräfte sowie Beschäftigte der Töchter Austrian und Brussels, ergänzte Finanzchef Ulrik Svensson.

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