Chapecó (dpa) – Eine übervolle Kathedrale, ein Stadion mit weinenden Menschen: Nach dem Tod fast des gesamten Fußballteams von Chapecoense stehen die Menschen in der südbrasilianischen Heimat des Clubs unter Schock. Bei einem Gedenkgottesdienst in der Stadt Chapecó hatten viele Menschen die grünen Trikots des Vereins an, die Kathedrale war bis auf den letzten Platz […]

Chapecó (dpa) – Eine übervolle Kathedrale, ein Stadion mit weinenden Menschen: Nach dem Tod fast des gesamten Fußballteams von Chapecoense stehen die Menschen in der südbrasilianischen Heimat des Clubs unter Schock. Bei einem Gedenkgottesdienst in der Stadt Chapecó hatten viele Menschen die grünen Trikots des Vereins an, die Kathedrale war bis auf den letzten Platz gefüllt. Einige Fans schliefen in Schlafsäcken am Stadion, der Arena Condá, um Totenwache zu halten.

Auf dem Spielfeld und in den Tornetzen wurden Rosen abgelegt. Bis Freitag sollen die Leichen von Spielern und Betreuern nach Chapecó überführt werden. Bei dem Absturz in Kolumbien auf dem Weg zum Finalhinspiel um den Südamerika-Cup gegen Atlético Nacional aus Medellín starben 71 Menschen, darunter 19 Fußballer und 20 Journalisten, die das Team begleiteten. Aus aller Welt gab es Beileidsbekundungen. Der Bogen über dem Londoner Wembley-Stadion wurde grün illuminiert, dazu war am Eingang in Grün zu lesen: «Força Chapa» («Stark sein, Chapa»).