Brüssel (dpa) – Ein Jahr nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen sieht die zuständige EU-Kommissarin eine bessere Sicherheitslage im europäischen Luftverkehr. «Unmittelbar nach dem Absturz empfahl die Europäische Agentur für Flugsicherheit den Luftfahrtunternehmen, dass sich jederzeit zwei Personen im Cockpit aufhalten sollten. Dies ist nunmehr gängige Praxis in der EU», sagte Violeta Bulc am […]

Brüssel (dpa) – Ein Jahr nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen sieht die zuständige EU-Kommissarin eine bessere Sicherheitslage im europäischen Luftverkehr. «Unmittelbar nach dem Absturz empfahl die Europäische Agentur für Flugsicherheit den Luftfahrtunternehmen, dass sich jederzeit zwei Personen im Cockpit aufhalten sollten. Dies ist nunmehr gängige Praxis in der EU», sagte Violeta Bulc am Donnerstag in Brüssel. Die Germanwings-Maschine war am 24. März 2015 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Der psychisch kranke Copilot hatte den Ermittlungen zufolge das Flugzeug absichtlich auf Absturzkurs gesteuert. Die 150 Menschen an Bord starben.