Insolvenzverfahren zu Nachlass von Germanwings-Copilot dauert an
Montabaur (dpa) – Das Insolvenzverfahren über den Nachlass des Copiloten der Germanwings-Katastrophe dauert an. «Jetzt müssen alle eingegangenen Forderungen nachgeprüft werden», sagte der Direktor des Amtsgerichts Montabaur, Reiner Rühmann, am Mittwoch. Ende August war die Frist zur Einreichung der Ansprüche abgelaufen. Anfang dieser Woche erfolgte bereits eine erste Sichtung der Forderungen und die Entscheidung über […]
Montabaur (dpa) – Das Insolvenzverfahren über den Nachlass des Copiloten der Germanwings-Katastrophe dauert an. «Jetzt müssen alle eingegangenen Forderungen nachgeprüft werden», sagte der Direktor des Amtsgerichts Montabaur, Reiner Rühmann, am Mittwoch. Ende August war die Frist zur Einreichung der Ansprüche abgelaufen. Anfang dieser Woche erfolgte bereits eine erste Sichtung der Forderungen und die Entscheidung über die Weiterführung des Verfahrens.
Copilot Andreas Lubitz hatte einen Germanwings-Airbus nach Überzeugung der Ermittler am 24. März absichtlich gegen einen Berg in Südfrankreich gelenkt. Alle 150 Menschen an Bord starben. Die Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren über einen Nachlass ist, dass niemand das Erbe angetreten hat.