29.06.2015 Berlin (dpa) – Die deutsche Luftfahrtbranche zieht erste Lehren aus dem Absturz der Germanwings-Maschine im März. Am Dienstag (14.15 Uhr) stellen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) den Zwischenbericht einer Experten-Arbeitsgruppe in Berlin vor. Erörtert wurde vor allem, ob es Veränderungen an den Sicherheitsfunktionen der Cockpittüren geben muss und […]

29.06.2015

Berlin (dpa) – Die deutsche Luftfahrtbranche zieht erste Lehren aus dem Absturz der Germanwings-Maschine im März. Am Dienstag (14.15 Uhr) stellen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) den Zwischenbericht einer Experten-Arbeitsgruppe in Berlin vor.

Erörtert wurde vor allem, ob es Veränderungen an den Sicherheitsfunktionen der Cockpittüren geben muss und wie die Flugtauglichkeit von Piloten künftig besser überprüft werden kann. Vorschläge sollten an europäische und internationale Behörden, Branchenverbände und Luftfahrtorganisationen weitergeleitet werden.

Bei dem Absturz am 24. März in den französischen Alpen kamen alle 150 Menschen an Bord ums Leben. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft sperrte der Copilot seinen Kollegen aus dem Cockpit aus und brachte die Maschine absichtlich zum Absturz. Er hatte psychische Probleme.