Germanwings-Absturz: Präfektur will Angehörige weiter betreuen
06.04.2015 Seyne-les-Alpes (dpa) – Die Betreuung von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes in den südfranzösischen Alpen soll gesichert bleiben. Darauf hat die zuständige Präfektur des Départements Alpes-de-Haute-Provence am Montag hingewiesen. Am Einsatzzentrum der Bergungskräfte in Seyne-les-Alpes stehe nahe dem Rathaus ein Rückzugsraum zur Besinnung zur Verfügung. Dort sei vier Stunden täglich eine psychologische Betreuung im […]
06.04.2015
Seyne-les-Alpes (dpa) – Die Betreuung von Angehörigen der Opfer des Germanwings-Absturzes in den südfranzösischen Alpen soll gesichert bleiben. Darauf hat die zuständige Präfektur des Départements Alpes-de-Haute-Provence am Montag hingewiesen.
Am Einsatzzentrum der Bergungskräfte in Seyne-les-Alpes stehe nahe dem Rathaus ein Rückzugsraum zur Besinnung zur Verfügung. Dort sei vier Stunden täglich eine psychologische Betreuung im Einsatz. Darüber hinaus verwies die Präfektur auf ein Team von Medizinern, dass für Angehörige die ganze Woche über bereitstehe.
Die provisorische Gedenkstätte in Le Vernet nahe der Absturzstelle soll für Angehörige weiter zugänglich, ansonsten aber abgesperrt bleiben. Zudem wies die Präfektur erneut darauf hin, dass für Angehörige der Opfer zahlreiche Unterkünfte zur Verfügung stehen.
In der Unglücksregion waren über das Wochenende wieder zahlreiche Angehörige eingetroffen. Dabei wurden die Betroffenen erneut von der Polizei abgeschirmt.
Der Copilot der Maschine wird verdächtigt, am 24. März den Kapitän ausgesperrt und das Flugzeug auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich zum Absturz gebracht zu haben. Alle 150 Menschen an Bord starben.