Untersuchungsbehörde BEA konzentriert sich auf Cockpit-Tür
Paris (dpa) – Bei der Analyse des Germanwings-Absturzes konzentriert sich die französische Untersuchungsbehörde BEA auch auf die Funktionsweise der Cockpit-Tür. Sie sei «von besonderem Interesse», teilte die Einrichtung für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt am Dienstag in Paris mit. Die «Logik der Verriegelungssysteme» solle analysiert werden. Auch die Verfahren beim Betreten und Verlassen des Cockpits […]
Paris (dpa) – Bei der Analyse des Germanwings-Absturzes konzentriert sich die französische Untersuchungsbehörde BEA auch auf die Funktionsweise der Cockpit-Tür. Sie sei «von besonderem Interesse», teilte die Einrichtung für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt am Dienstag in Paris mit. Die «Logik der Verriegelungssysteme» solle analysiert werden. Auch die Verfahren beim Betreten und Verlassen des Cockpits würden untersucht, um Schwachstellen zu erkennen, die zu der Katastrophe geführt haben könnten. Außerdem gehe es um «Kriterien und Verfahren für das Erkennen von psychologischen Besonderheiten».
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Pilot des Airbus mit 150 Menschen an Bord zum Zeitpunkt der Katastrophe aus dem Cockpit ausgesperrt war. Der Copilot wird verdächtigt, die Maschine mit Absicht zum Absturz gebracht zu haben.
Die BEA bemüht sich nach eigenen Angaben um «eine genaue technische Beschreibung des Flugverlaufes». Dazu stützt sie sich auf eine detaillierte Analyse der Aufnahmen des bereits gefundenen Stimmenrekorders und andere bisher bekannte Flugdaten. Nach der zweiten Blackbox, dem Flugdatenschreiber, wird noch gesucht.