Barcelona (dpa) – Die Lufthansa hat die Überführung von Todesopfern des Germanwings-Absturzes fortgesetzt. In Barcelona traf am Montag eine Sondermaschine ein, die die sterblichen Überreste von überwiegend spanischen Opfern an Bord hatte. Wie das Unternehmen mitteilte, sollten die Särge am Montagabend und am Dienstag den Angehörigen übergeben werden. Die Lufthansa hatte den Sonderflug aus Marseille […]

Barcelona (dpa) – Die Lufthansa hat die Überführung von Todesopfern des Germanwings-Absturzes fortgesetzt. In Barcelona traf am Montag eine Sondermaschine ein, die die sterblichen Überreste von überwiegend spanischen Opfern an Bord hatte. Wie das Unternehmen mitteilte, sollten die Särge am Montagabend und am Dienstag den Angehörigen übergeben werden.

Die Lufthansa hatte den Sonderflug aus Marseille auf Wunsch der Angehörigen um knapp drei Stunden vorverlegt. Nach Angaben der Airline waren an Bord der Maschine 32 Särge mit Opfern des Fluges 4U9525. Die Fluggesellschaft will nach und nach die übrigen Opfer in deren Heimatländer bringen. Die Rückführung soll bis Ende Juni abgeschlossen sein.

In der vergangenen Woche war am Dienstag eine erste Maschine mit den sterblichen Überresten von 44 deutschen Opfern in Düsseldorf gelandet. Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen – nach Erkenntnissen der Ermittler vom Copiloten herbeigeführt – waren am 24. März alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten Opfer stammten aus Deutschland (72) und Spanien (51).