Düsseldorf (dpa) – Am Flughafen in Düsseldorf haben sich einen Tag nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine weiterhin Seelsorger um Angehörige der Opfer gekümmert. Sie hielten sich in einem abgeschirmten Bereich auf, sagte Flughafensprecher Christian Hinkel am Mittwochmorgen. Die Stimmung am Flughafen sei ruhig. «Man ist um Normalität bemüht, soweit das nach so einem Unglück möglich […]

Düsseldorf (dpa) – Am Flughafen in Düsseldorf haben sich einen Tag nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine weiterhin Seelsorger um Angehörige der Opfer gekümmert. Sie hielten sich in einem abgeschirmten Bereich auf, sagte Flughafensprecher Christian Hinkel am Mittwochmorgen. Die Stimmung am Flughafen sei ruhig. «Man ist um Normalität bemüht, soweit das nach so einem Unglück möglich ist.» Die Maschine war am Dienstag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den Alpen abgestürzt. Insgesamt kamen 150 Menschen ums Leben, darunter 67 Deutsche.

«Die Menschen kommen, um nicht in ihrer Trauer alleine zu sein. Vielleicht ist es für die Angehörigen auch gut, wenn sie an einen Ort kommen, wo sie ihre Trauer ausleben können», sagte Hinkel.

Am Dienstagabend waren in Düsseldorf 24 Germanwings-Flüge gestrichen worden. An den Schaltern standen Passagiere Schlange, um umzubuchen. Sechs Menschen übernachteten auf Feldbetten, die der Flughafen aufgestellt hatte.

Am Mittwochmorgen wurde eine Germanwings-Verbindung von Düsseldorf nach Barcelona gestrichen. Ansonsten verlief der Flugbetrieb weitgehend planmäßig.