Auch Briten und Australier an Bord der Germanwings-Unglücksmaschine
Berlin (dpa) – Unter den 150 Menschen an Bord des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren wohl auch Opfer aus Großbritannien, Dänemark, Australien, Israel, Mexiko, Kolumbien und Argentinien. Es sei «wahrscheinlich», dass einige Briten in dem Airbus A320 gewesen sind, sagte der britische Außenminister Philip Hammond. Darunter sei wohl auch eine Frau und ihr Baby aus Nordengland. Über […]
Berlin (dpa) – Unter den 150 Menschen an Bord des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren wohl auch Opfer aus Großbritannien, Dänemark, Australien, Israel, Mexiko, Kolumbien und Argentinien. Es sei «wahrscheinlich», dass einige Briten in dem Airbus A320 gewesen sind, sagte der britische Außenminister Philip Hammond. Darunter sei wohl auch eine Frau und ihr Baby aus Nordengland. Über die Gesamtzahl britischer Opfer wollte er am Dienstag nicht spekulieren.
Nach Angaben des dänischen Außenministeriums kam auch ein dänischer Staatsbürger ums Leben – weitere Informationen zur Identität gab es zunächst nicht. Laut kolumbianischem Außenministerium in Bogotá starben ein Mann und eine Frau aus dem südamerikanischen Land. Auch zwei Argentinier seien in der verunglückten Maschine gereist, erklärte ein Diplomat der argentinischen Botschaft in Paris.
Zwei weitere Opfer stammen vermutlich aus Mexiko. Man stehe mit den spanischen und französischen Behörden in Kontakt, um entsprechenden Hinweisen nachzugehen, hieß es aus dem mexikanischen Außenministerium. Nach Angaben der australischen Außenministerin Julie Bishop waren auch eine Frau und ihr erwachsener Sohn aus dem Bundesstaat Victoria in der Maschine, die am Dienstag auf den Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellte.
Nach israelischen Medienberichten war unter den Toten auch ein 39 Jahre alter israelischer Geschäftsmann, der in den vergangenen Jahren in Barcelona gelebt habe. Laut Germanwings waren 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord. Unter den Opfern waren ersten Angaben zufolge 67 Deutsche sowie zahlreiche Spanier. Die französische Regierung rechnet nicht damit, noch Überlebende zu finden.