Auch Briten und Australier an Bord der Germanwings-Unglücksmaschine
Berlin (dpa) – Unter den 150 Menschen an Bord des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren wohl auch Opfer aus Großbritannien, Australien, Israel und Mexiko. Es sei «wahrscheinlich», dass einige Briten in dem Airbus A320 gewesen sind, sagte der britische Außenminister Philip Hammond am Dienstag. Darunter seien wohl auch eine Frau und ihr Baby aus Nordengland. Spekulationen über […]
Berlin (dpa) – Unter den 150 Menschen an Bord des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren wohl auch Opfer aus Großbritannien, Australien, Israel und Mexiko. Es sei «wahrscheinlich», dass einige Briten in dem Airbus A320 gewesen sind, sagte der britische Außenminister Philip Hammond am Dienstag. Darunter seien wohl auch eine Frau und ihr Baby aus Nordengland. Spekulationen über die Gesamtzahl britischer Opfer wolle er nicht machen.
Nach Angaben der australischen Außenministerin Julie Bishop waren auch eine Frau und ihr erwachsener Sohn aus dem Bundesstaat Victoria in der Maschine, die am Dienstag auf den Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellte.
Der mexikanische Außenminister José Antonio Meade sagte, es gebe Hinweise, dass es sich bei einem der Opfer um einen Mexikaner handele. Die Botschaft bemühe sich um Klärung. Nach israelischen Medienberichten war unter den Toten auch ein 39 Jahre alter israelischer Geschäftsmann, der in den vergangenen Jahren in Barcelona gelebt habe.
Laut Germanwings waren insgesamt 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord. Unter den Opfern waren ersten Angaben zufolge 67 Deutsche sowie zahlreiche Spanier. Die französische Regierung rechnet nicht damit, noch Überlebende zu finden.