Airbus-Absturz: Arbeiten gehen am frühen Mittwochmorgen weiter
24.03.2015 Paris (dpa) – Schon in aller Frühe am Mittwochmorgen wollen die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle des Airbus A320 in Südfrankreich wieder aufnehmen. Zwischen 5.30 und 6.00 Uhr sollten dreißig Mitglieder einer Gebirgsstaffel der Polizei mit dem Hubschrauber abgesetzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Vertreter der Gendarmerie. «Sie werden den […]
24.03.2015
Paris (dpa) – Schon in aller Frühe am Mittwochmorgen wollen die Einsatzkräfte ihre Arbeit an der Absturzstelle des Airbus A320 in Südfrankreich wieder aufnehmen. Zwischen 5.30 und 6.00 Uhr sollten dreißig Mitglieder einer Gebirgsstaffel der Polizei mit dem Hubschrauber abgesetzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Vertreter der Gendarmerie.
«Sie werden den Bereich absichern, damit die Ermittler und Experten arbeiten können», erklärte Jean-Marc Ménichini. 65 Beamte seien seit dem Abend unterwegs, um einen Fußweg zu suchen. «Sie werden vor Ort ihr Lager aufschlagen», sagte er. Fünf Gendarme sollten das Gebiet auch über Nacht sichern. Bis die gesamte ausgedehnte Absturzstelle durchkämmt sei, werde es «mindestens eine Woche» dauern.
Nach Angaben des Chef-Mediziners der Region Alpes-de-Haute-Provence, Frédéric Petitjean, hat das Absturzgebiet eine Größe von fast vier Hektar, mit Höhenunterschieden von 150 bis 200 Metern auf einer Länge von 500 bis 600 Metern, wie AFP berichtete. «Das ist ein besonders schwer zugängliches Gebiet, sehr uneben», sagte Petitjean. Es gebe ausgewaschene Sandböden und instabile Stellen sowie Steigungen von 60 bis 70 Prozent. «Das Personal ist dort ganz klar in Gefahr.»