Neue Untersuchungen zum Absturz des polnischen Präsidenten-Flugzeugs
Warschau/Smolensk (dpa) – Polnische Ermittler haben das Wrack des 2010 abgestürzten Flugzeugs des damaligen Präsidenten Lech Kaczynski erneut untersucht. In den vergangenen drei Wochen seien mehr als 300 Proben sichergestellt worden, vor allem von den Sitzen der Tupolew 154M, teilte ein Sprecher der Militärstaatsanwaltschaft am Donnerstag in Warschau mit. Die Maschine war im April 2010 beim Landeanflug auf den russischen Flughafen […]
Warschau/Smolensk (dpa) – Polnische Ermittler haben das Wrack des 2010 abgestürzten Flugzeugs des damaligen Präsidenten Lech Kaczynski erneut untersucht. In den vergangenen drei Wochen seien mehr als 300 Proben sichergestellt worden, vor allem von den Sitzen der Tupolew 154M, teilte ein Sprecher der Militärstaatsanwaltschaft am Donnerstag in Warschau mit. Die Maschine war im April 2010 beim Landeanflug auf den russischen Flughafen Smolensk abgestürzt. Außer dem damaligen Präsidenten Kaczynski kamen bei der Katastrophe mehr als 90 Mitglieder der politischen und militärischen Elite Polens ums Leben.</pre>
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Auch wenn polnische und russische Ermittler Pilotenfehler für das Unglück verantwortlich machen, halten Teile der nationalkonservativen Opposition in Polen an Verschwörungstheorien fest und sind von einem Anschlag überzeugt. Die Vermutung, an Bord der Maschine sei vor dem Absturz eine Bombe explodiert, bestätigte sich aber bislang nicht. Die polnische Regierung fordert seit Monaten von den russischen Behörden die Übergabe des Wracks.