Unruhen in Nordafrika bremsen Fraport im Juli aus
Frankfurt/Main (dpa) – Die erneuten Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten haben beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Juli für weniger Passagiere gesorgt. An Deutschlands größtem Flughafen wurden gut 5,7 Millionen Fluggäste gezählt und damit 0,7 Prozent weniger als im Rekordmonat ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zu allen anderen außereuropäischen Zielen habe es Zuwächse gegeben. Die Zahl […]
Frankfurt/Main (dpa) – Die erneuten Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten haben beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Juli für weniger Passagiere gesorgt. An Deutschlands größtem Flughafen wurden gut 5,7 Millionen Fluggäste gezählt und damit 0,7 Prozent weniger als im Rekordmonat ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zu allen anderen außereuropäischen Zielen habe es Zuwächse gegeben. Die Zahl der Starts und Landungen in Frankfurt blieb in der Jahresfrist unverändert.
Dank seiner Auslandsflughäfen in Antalya (Türkei), Lima (Peru) und Burgas/Varna (Bulgarien) kam Fraport konzernweit im Juli auf 11,95 Millionen Fluggäste, ein Zuwachs von 1,2 Prozent.
Das Aufkommen von Fracht und Luftpost sank im Juli bei den Konzernflughäfen leicht um 1,5 Prozent auf gut 200 000 Tonnen. Mit knapp 177 000 Tonnen entfiel dabei der Löwenanteil auf das heimische Drehkreuz Frankfurt. Im bisherigen Jahresverlauf gibt es bislang noch ein Plus von 0,8 Prozent beim Fracht- und Luftpostaufkommen.