Fort Worth (dpa) – Die insolvente US-Fluggesellschaft American Airlines scheint langsam auf die Beine zu kommen. Das Unternehmen hat im vierten Quartal nach einer langen Durststrecke wieder einen Gewinn geschrieben. Unterm Strich kamen 262 Millionen Dollar heraus nach einem Verlust von 1,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb stabil bei 4,4 Milliarden Dollar. «Wir […]

Fort Worth (dpa) – Die insolvente US-Fluggesellschaft American Airlines scheint langsam auf die Beine zu kommen. Das Unternehmen hat im vierten Quartal nach einer langen Durststrecke wieder einen Gewinn geschrieben. Unterm Strich kamen 262 Millionen Dollar heraus nach einem Verlust von 1,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb stabil bei 4,4 Milliarden Dollar.

«Wir haben große Fortschritte dabei gemacht, eine neue American Airlines aufzubauen», sagte Firmenchef Tom Horton. Er hatte der Gesellschaft ein hartes Sparprogramm verordnet. Dabei gab es auch Einschnitte bei der Belegschaft. Im Gesamtjahr reichte es jedoch noch nicht für schwarze Zahlen und es lief ein Verlust von unterm Strich 1,9 Milliarden Dollar auf.

American Airlines war im November 2011 unter hohen Personalkosten und gestiegenen Spritpreisen zusammengebrochen. Seitdem arbeitet Horton an einem Neustart. Auch ein Zusammenschluss mit dem Wettbewerber United Airways ist im Gespräch. Zum AMR-Konzern gehört neben American Airlines die Regionalfluglinie American Eagle. Die Amerikaner sind wie Air Berlin Mitglied im Luftfahrt-Bündnis Oneworld.