Washington (dpa) – Der US-Flugzeugbauer und Rüstungskonzern Boeing blickt der angedachten Fusion seiner europäischen Rivalen EADS und BAE Systems äußerlich gelassen entgegen. «Ich sehe nicht, dass uns das fundamental schaden wird», sagte Boeing-Chef Jim McNerney am Mittwoch vor Reportern in Washington. «Ich habe ein ziemlich tiefes und beständiges Vertrauen in die Stärke unseres Unternehmens.» Boeing […]

Washington (dpa) – Der US-Flugzeugbauer und Rüstungskonzern Boeing blickt der angedachten Fusion seiner europäischen Rivalen EADS und BAE Systems äußerlich gelassen entgegen. «Ich sehe nicht, dass uns das fundamental schaden wird», sagte Boeing-Chef Jim McNerney am Mittwoch vor Reportern in Washington. «Ich habe ein ziemlich tiefes und beständiges Vertrauen in die Stärke unseres Unternehmens.»

Boeing konkurriert bei Verkehrsflugzeugen mit der EADS-Tochter Airbus. Die Amerikaner und Europäer sind auch bei der Raumfahrt- und Rüstungstechnik direkte Rivalen. Die schwache Stelle von EADS ist indes das einträgliche Geschäft mit der US-Armee, zu der Boeing einen guten Draht hat – genauso wie die britische BAE. Mit dem geplanten Zusammenschluss könnte EADS seine Kontakte verbessern.