Addis Abeba/Kampala (dpa) – Nach der Bruchlandung von drei ugandischen Kampfhubschraubern in Kenia haben Suchtrupps zwei Leichen gefunden. Fünf Soldaten würden auch drei Tage nach dem Unglück weiter vermisst, sagte der ugandische Militärsprecher Felix Kulayigye am Mittwoch. Suchtrupps seien weiter im Einsatz. Die Soldaten waren auf dem Weg nach Somalia. Sie sollten dort Truppen der […]

Addis Abeba/Kampala (dpa) – Nach der Bruchlandung von drei ugandischen Kampfhubschraubern in Kenia haben Suchtrupps zwei Leichen gefunden. Fünf Soldaten würden auch drei Tage nach dem Unglück weiter vermisst, sagte der ugandische Militärsprecher Felix Kulayigye am Mittwoch. Suchtrupps seien weiter im Einsatz. Die Soldaten waren auf dem Weg nach Somalia. Sie sollten dort Truppen der Afrikanischen Union (Amisom) unterstützen, die gemeinsam mit der Übergangsregierung die radikalislamische Miliz Al-Schabaab bekämpfen.

Insgesamt waren vier Hubschrauber russischer Bauart unterwegs in das Krisenland, in dem Uganda 6500 Mann stationiert hat. Jedoch erreichte nur einer die nordkenianische Stadt Garissa. Die anderen drei mussten vermutlich wegen schlechten Wetters auf den Hängen des Mount Kenya notlanden. Zwei der Helikopter seien dabei in Flammen aufgegangen. 14 Menschen konnten bis Dienstag lebend gerettet werden.

Präsident Yoweri Museveni richtete eine Untersuchungskommission ein, um die Hintergründe des Unglücks aufzuklären. Der Einsatz in Somalia, bei dem die ugandischen Soldaten an der Seite von Kollegen aus Kenia und Burundi kämpfen, soll unvermindert weitergehen.