Lufthansa von Devisenmangel in Venezuela betroffen
13.03.2014 Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa wartet auf viel Geld aus dem südamerikanischen Land Venezuela. Ein Sprecher des Unternehmens bezifferte die Außenstände am Donnerstag auf mehr als 100 Millionen Dollar (72 Mio Euro). Sie stammen aus Ticketverkäufen in der dortigen Währung Bolivar, die wegen Devisenbeschränkungen durch die sozialistische Regierung Venezuelas bislang nicht getauscht werden konnten. […]
13.03.2014
Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa wartet auf viel Geld aus dem südamerikanischen Land Venezuela. Ein Sprecher des Unternehmens bezifferte die Außenstände am Donnerstag auf mehr als 100 Millionen Dollar (72 Mio Euro). Sie stammen aus Ticketverkäufen in der dortigen Währung Bolivar, die wegen Devisenbeschränkungen durch die sozialistische Regierung Venezuelas bislang nicht getauscht werden konnten. «Wir haben Probleme, unser Geld aus dem Land zu holen», sagte die Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne. Man wolle das Problem, das andere Fluggesellschaften ebenso hätten, gemeinsam mit der Luftverkehrsorganisation IATA lösen. Lufthansa verzichtet derzeit gelegentlich auf Verbindungen nach Caracas und setzt zudem ein kleineres Flugzeug ein.