Istanbul (dpa) – Unter den Passagieren des verunglückten Flugzeugs in Istanbul sind nach Angaben von Gouverneur Ali Yerlikaya fast zwei Dutzend Ausländer. Unter Berufung auf die Fluggesellschaft Pegasus sagte er am frühen Donnerstagmorgen, dass sich unter den 183 Menschen an Bord 22 Ausländer aus 13 Nationen befunden hätten. Zunächst gab es keine Berichte, dass Deutsche […]

Unter den Passagieren des verunglückten Flugzeugs in Istanbul sind nach Angaben von Gouverneur Ali Yerlikaya fast zwei Dutzend Ausländer. Unter Berufung auf die Fluggesellschaft Pegasus sagte er am frühen Donnerstagmorgen, dass sich unter den 183 Menschen an Bord 22 Ausländer aus 13 Nationen befunden hätten. Zunächst gab es keine Berichte, dass Deutsche in dem Flugzeug saßen. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es am Morgen, «wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich Deutsche unter den Passagieren des Flugs befinden».

Am Mittwochabend war die Maschine des türkischen Billigfliegers Pegasus bei der Landung aus noch unbekannter Ursache von der Piste abgekommen und auseinandergebrochen. Nach Angaben aus der Nacht starben dabei drei Menschen, 179 wurden verletzt. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Morgen von 180 Verletzten. Gouverneur Yerlikaya sagte, dass vier der Verletzten in kritischem Zustand seien. Der Zustand der anderen sei stabil.

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