Frankfurt/Main (dpa) – Passagiere der Lufthansa müssen in den nächsten Tagen keine weiteren Streiks der Flugbegleiter fürchten. Deren Gewerkschaft Ufo will zunächst das Ergebnis der Urabstimmungen bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie den vier weiteren Flugbetrieben Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress Deutschland abwarten, wie aus einer Information an die Mitglieder hervorgeht. Die Abstimmungen über unbefristete Streiks sollen […]

Passagiere der Lufthansa müssen in den nächsten Tagen keine weiteren Streiks der Flugbegleiter fürchten. Deren Gewerkschaft Ufo will zunächst das Ergebnis der Urabstimmungen bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie den vier weiteren Flugbetrieben Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress Deutschland abwarten, wie aus einer Information an die Mitglieder hervorgeht.

Die Abstimmungen über unbefristete Streiks sollen am kommenden Freitagabend (1. November) abgeschlossen werden. Am darauf folgenden Montag (4. November) will die Gewerkschaftsspitze die Mitglieder darüber informieren, wie es mit den Arbeitskämpfen weitergeht.

Ufo hatte am vergangenen Sonntag zu einem Warnstreik bei den vier Lufthansa-Töchtern aufgerufen, bei denen mehr als 100 Flüge ausfielen. Der gesamte Konzern ist weiterhin nicht zum Abschluss förmlicher Tarifverträge mit der Spartengewerkschaft bereit. Sie hält den Vorstand für nicht vertretungsberechtigt und will der Gewerkschaft vor Gericht die Fähigkeit absprechen lassen, Tarifverträge rechtsgültig abzuschließen.

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