Berlin (dpa) – Der Berliner Senat hat eine bevorstehende Ablösung des umstrittenen Hauptstadtflugenhafen-Chefs Rainer Schwarz dementiert. «Diese Nachricht einer Zeitung ist rundum falsch», sagte Senatssprecher Richard Meng am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Weder werde Schwarz entlassen noch würden weitere Geschäftsführer berufen. Die Eröffnung des Großflughafens musste wegen der gravierender Probleme im Mai erneut verschoben werden. […]

Berlin (dpa) – Der Berliner Senat hat eine bevorstehende Ablösung des umstrittenen Hauptstadtflugenhafen-Chefs Rainer Schwarz dementiert. «Diese Nachricht einer Zeitung ist rundum falsch», sagte Senatssprecher Richard Meng am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Weder werde Schwarz entlassen noch würden weitere Geschäftsführer berufen. Die Eröffnung des Großflughafens musste wegen der gravierender Probleme im Mai erneut verschoben werden.

Die Flughafengesellschaft und der Aufsichtsrat arbeiteten jetzt mit Hochdruck an einem Finanzkonzept und an der Festlegung eines verbindlichen Eröffnungstermins und nicht an Personalfragen, sagte Meng. Auch der Sprecher der Flughafengesellschaft, Ralf Kunkel, wies den Bericht zurück. «Das sind alles Spekulationen», sagte er der dpa.

Die «Berliner Morgenpost» (Mittwoch) hatte berichtet, Schwarz solle voraussichtlich auf der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. September abgelöst werden. Ihm werde vorgeworfen, den Überblick über die Kosten- und Terminplanung verloren zu haben. Außerdem habe er trotz der schwierigen Lage des Hauptstadtflughafens BER seinen turnusgemäßen Urlaub Ende Juli genommen.

Im Laufe des Tages kommen die Hauptstadtflughafen-Gesellschafter, die Länder Berlin, Brandenburg und der Bund, zusammen. Dabei geht es um den Jahresabschluss 2011.