Frankfurt/Main (dpa) – Die Flugbegleiter bei Germanwings wollen ihren Streik am Dienstag fortsetzen. Der dreitägige Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo, der am Montag begann, soll noch bis einschließlich Neujahr dauern. Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings erwartet, dass insgesamt rund 180 Flüge ausfallen. Am ersten Tag waren es etwa 60 Verbindungen. Germanwings führt Flüge für Eurowings aus. Am Montag […]

Die Flugbegleiter bei Germanwings wollen ihren Streik am Dienstag fortsetzen. Der dreitägige Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo, der am Montag begann, soll noch bis einschließlich Neujahr dauern. Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings erwartet, dass insgesamt rund 180 Flüge ausfallen. Am ersten Tag waren es etwa 60 Verbindungen. Germanwings führt Flüge für Eurowings aus.

Am Montag war insbesondere der Flughafen Köln-Bonn von Absagen betroffen. Stornierungen gab es zudem in Berlin (Tegel), Düsseldorf, München und weiteren Städten. Am größten deutschen Airport in Frankfurt fielen indes keine Flüge aus. Auch für die übrigen Streiktage rechne man nicht mit Einschränkungen, da im Frankfurter Winterflugplan keine Verbindungen von Germanwings vorgesehen seien, erklärte die Betreibergesellschaft Fraport.

Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert. Er drohte am Montag – wenn nötig – mit neuerlichen Streikaufrufen.

Offizieller Streik-Grund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeschäftigte, die laut Ufo unerfüllt sind. Germanwings hatte den Beschäftigten die Teilzeitregelungen der Lufthansa angeboten. Ufo lehnte aber ab, weil sie eigene Tarifregelungen zur Teilzeit will. Eurowings betrachtet den Streik als unangemessen und will in den drei Tagen von geplanten 1200 Flügen mehr als 1000 durchführen.

dpa als yyhe n1 sl