Im Tarifkonflikt um die Flugbegleiter der Lufthansa hat die Gewerkschaft Ufo dem Unternehmen eine Frist gesetzt. Bis Donnerstag kommender Woche werde man keine Streiks veranstalten oder dazu aufrufen, erklärte der Vorstand der Gewerkschaft am Mittwoch in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt.

Sollte sich bis dahin keine Annäherung ergeben, werde man am Donnerstag, den 28. November, konkrete Streiks ankündigen, erklärte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies. «Damit sind Streiks in der Vorweihnachtszeit möglich.»

Ufo-Vize Daniel Flohr machte den Lufthansa-Chef persönlich für das Scheitern der bereits vereinbarten Schlichtung verantwortlich. «Es kann nicht sein, dass Carsten Spohr das ausverhandelte Ergebnis wieder vom Tisch zieht», sagte er.

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