Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen haben sich in der vergangenen Woche weiter etwas verbessert. Nach wie drückt aber die Corona-Krise auf das Geschäft und die Erholung verläuft sehr schleppend. In der 28. Kalenderwoche (6. bis 12. Juli) zählte der Betreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 275 000 Fluggäste und damit 82,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Aufstellung des Frankfurter Konzerns hervor. In der Vorwoche war die Zahl der Passagiere um etwas mehr als 83 Prozent auf 251 000 gefallen.

Die Zahl der Flugbewegungen ging in der am Sonntag beendeten Kalenderwoche im Vergleich zum Vorjahr um 68,2 Prozent auf 3364 zurück. Auch dieser Wert verbesserte sich im Wochenvergleich. Beim Frachtgeschäft sah es ähnlich aus. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel in den den sieben Tagen bis zum 12. Juli im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres um knapp 17 Prozent auf 33 785 Tonnen, nachdem es in den sieben Tagen zuvor noch um etwa 20 Prozent gefallen war.

Viele Fluggesellschaften bieten seit Juni wieder mehr Flüge an, nachdem der Passagierverkehr wegen der weltweiten Reisebeschränkungen seit Ende März weitgehend zusammengebrochen war. Seit 15. Juni hat das Auswärtige Amt die Reisewarnungen für die meisten EU-Mitgliedsstaaten, den Schengen-Raum und Großbritannien aufgehoben. Branchenvertreter erwarten jedoch, dass der Passagierverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau aus der Zeit vor der Coronavirus-Pandemie erreichen wird.

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