Schönefeld (dpa) – Eine Testserie für die Brandschutzanlage des künftigen Hauptstadtflughafens ist nach Betreiberangaben am Dienstag erfolgreich verlaufen. Dabei sei auf der Abflugebene im Hauptpier des Flughafengebäudes fünfmal künstlicher Nebel erhitzt worden. Der Dampf sei dann wie vorgesehen über manuell gesteuerte Entlüftungsklappen nach außen geleitet worden, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg in Schönefeld mit. Die […]

Schönefeld (dpa) – Eine Testserie für die Brandschutzanlage des künftigen Hauptstadtflughafens ist nach Betreiberangaben am Dienstag erfolgreich verlaufen. Dabei sei auf der Abflugebene im Hauptpier des Flughafengebäudes fünfmal künstlicher Nebel erhitzt worden. Der Dampf sei dann wie vorgesehen über manuell gesteuerte Entlüftungsklappen nach außen geleitet worden, teilte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg in Schönefeld mit. Die nicht funktionierende Brandschutzanlage hat die Eröffnung des Flughafens bisher verhindert. Er soll am 27. Oktober 2013 in Betrieb gehen.

Flughafen-Technikchef Horst Amann sagte zu den ersten Rauchversuchen seit Ende Juli: «Mit den heutigen Tests haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es zeigt sich, dass die Entrauchung im getesteten Szenario mechanisch funktioniert.» Es war der erste von insgesamt etwa 30 Probeläufen, die bis Ende Februar geplant sind. Von Januar an sollen die Tests elektronisch gesteuert werden. Erst wenn das gelingt, ist das Ziel erreicht.